Ausgrabungen von Frankfurter Archäologen in der Nähe von Wallerstädten (Groß-Gerau) haben neue und überraschende Erkenntnisse zur römischen Besiedlung des nördlichen Hessischen Rieds erbracht. Das Fundmaterial lässt darauf schließen, dass das hier vermutete römische Truppenlager von den 40er-Jahren bis in die 70er-Jahre des 1. Jahrhunderts nach Christus existiert hat und damit älter ist als das bekannte Römerkastell im nahegelegenen Groß-Gerau.

„Die Entdeckung und Erforschung des römischen Lagers bedeutet für die Besiedlungsgeschichte des Rieds einen völlig neuen Impuls. Bislang ging die Forschung davon aus, dass die strategisch wichtige Gegend südlich der Mainmündung – als Vorfeld der Metropole Mogontiacum, Mainz, – erst unter dem Kaiser Vespasian (69-79) dem Imperium Romanum einverleibt worden sei. Nun wissen wir, dass Groß-Gerau nicht das erste Zentrum der mediterranen Großmacht im Ried war“, erläutert Prof. Hans-Markus von Kaenel von der Goethe-Universität während eines Mediengesprächs in Wallerstädten…

Mehr hierzu auf der Seite der Uni Frankfurt

 

Quelle:

Ulrike Jaspers
Marketing und Kommunikation

Goethe-Universität Frankfurt am Main

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