Riesige Tempelanlagen sind auch im heutigen Ägypten sehr dominant. In einer Ägypten-Ausstellung allerdings wurden sie noch nie thematisiert. Das soll sich durch dieses gemeinsames Projekt der Universitäten Würzburg und Tübingen sowie der Hochschule Niederrhein ändern.

Nofretete, Pyramiden, Mumien, Tod und Jenseits – das sind die Schlagwörter, die mit Ägypten assoziiert und in Sonderausstellungen thematisiert werden. Doch jeder, der das Land am Nil bereist hat und nicht nur im Roten Meer tauchen war, ist durch grandiose ägyptische Tempel gewandelt und hat sich Fragen gestellt wie: Was ist hier abgelaufen? Was haben die Hieroglyphen und Szenen auf den Wänden zu bedeuten?

Trotz der Dominanz der riesigen Tempelanlagen auch im heutigen Ägypten wurden diese noch nie in einer Ausstellung thematisiert. Das soll sich durch diese gemeinsame Ausstellung der Universitäten Würzburg und Tübingen ändern.

Dritter Kooperationspartner ist der Fachbereich Design der Hochschule Niederrhein. Ein schon während seines Studiums mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichneter Student, Didier Gehlen, wird den ausstellungsarchitektonischen Rahmen schaffen, in dem die Exponate zur Geltung kommen sollen: Im Museum lässt er einen Tempel entstehen, in dem über 100 teilweise bislang unpublizierte altägyptische Originale aus den Sammlungen in Würzburg und Tübingen gezeigt werden.

Ergänzt durch Exponate aus Berlin und Stuttgart machen sie die vielfältigen Aspekte und Funktionen eines ägyptischen Heiligtums anschaulich.

 

Veranstaltungsort:

Martin-von-Wagner-Museum der Universität
Residenzplatz 2 (Tor A, links)
97070 Würzburg
Bayern

 

Öffnungszeiten:

20. Oktober 2011 bis 11. Februar 2012
Dienstag bis Samstag 13.30–17 Uhr
Sonntag 10–13.30 Uhr

 

 

 

 

 

Weitere Informationen hierzu finden Sie hier.

 

 

Quelle:

Robert Emmerich
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Julius-Maximilians-Universität Würzburg

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