Die Gerda Henkel Stiftung lädt dazu ein, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für den Gerda Henkel Preis 2012 zu benennen. Bis zum 31. Januar 2012 nimmt die Geschäftsstelle der Stiftung Vorschläge für herausragende Forscherinnen und Forscher auf dem Gebiet der Archäologie, Geschichtswissenschaften, Historischen Islamwissenschaften, Kunstgeschichte, Rechtsgeschichte sowie Ur- und Frühgeschichte entgegen. Nominierungen in den Förderfeldern „Konfliktforschung“ und „Islam, moderner Nationalstaat und transnationale Bewegungen“ sind ebenfalls möglich. Der Gerda Henkel Preis ist mit 100.000 Euro dotiert und wird seit 2006 alle zwei Jahre vergeben.

Die Auszeichnung soll die von der Gerda Henkel Stiftung geförderten Fachgebiete stärken und auf Themen aufmerksam machen, die sonst weniger im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses stehen. Die Preisverleihung findet am 29. Oktober 2012 in Düsseldorf statt.

Über den Preisträger bzw. die Preisträgerin entscheidet das Kuratorium der Gerda Henkel Stiftung auf der Grundlage einer Empfehlung der Jury. Dem Kuratorium gehören an: Julia Schulz-Dornburg (Vorsitz, Barcelona), Prof. Dr. Meinhard Miegel (Stellv. Vorsitz, Bonn), Prof. Dr. Hans-Joachim Gehrke (Freiburg), Prof. Dr. Ulrich Lehner (Düsseldorf), Dr. Michael Muth (München) und Dr. Hans-Dietrich Winkhaus (Ehrenmitglied, Düsseldorf). Die Jury unter Vorsitz von Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Wolfgang Frühwald (Augsburg) setzt sich aus den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats der Stiftung – Prof. Dr. Andreas Beyer (Paris), Prof. Dr. Willibald Steinmetz (Bielefeld), Prof. Dr. Dr. h.c. Barbara Stollberg-Rilinger (Münster) und Prof. Dr. Martin Zimmermann (München) – und unabhängigen Persönlichkeiten aus den Bereichen Wissenschaft und Politik zusammen. Neben Prof. Dr. Bo Stråth (Helsinki), der dem Auswahlgremium seit 2009 angehört, wirken als neue Mitglieder Dr. Franziska Augstein (München) und Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Hermann Parzinger (Berlin) in der Jury mit.

Bisherige Trägerinnen und Träger des Gerda Henkel Preises sind die Berliner Islamwissenschaftlerin Prof. Dr. Dr. h.c. Gudrun Krämer (2010), der New Yorker Soziologe und Kulturhistoriker Prof. Dr. Richard Sennett (2008) und der Hamburger Kunsthistoriker Prof. Dr. Dr. h.c. Dr. h.c. Martin Warnke (2006).

 

Quelle:

Dr. Sybille Wüstemann

Geschäftsstelle


Gerda Henkel Stiftung

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