Deutsches Archäologisches Institut startet Veranstaltungsreihe im Rahmen des Review-Prozesses „Außenpolitik Weiter Denken“.
Am 15. Oktober 2014 um 18 Uhr diskutieren international Experten im Auswärtigen Amt zum Thema „Meaningful Heritage – New Challenges for Cultural Policy“ über den Kulturerhalt als Bestandteil der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik, die aktuellen internationalen Herausforderungen und Handlungs- und Lösungsoptionen.

Das Deutsche Archäologische Institut (DAI) beteiligt sich aktiv am Review-Prozess des Auswärtigen Amts „Außenpolitik Weiter Denken“, der im Dezember 2013 von Außenminister Frank-Walter Steinmeier initiiert wurde. Als „dritter Säule“ deutscher Außenpolitik kommt der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik hierbei eine besondere Bedeutung zu. Durch die aktuelle politische Lage etwa im Nahen Osten gewinnt dieser Prozess gerade im Bereich des Kulturerhalts und des Kulturguterschützes neue Brisanz.

Das DAI vertritt seit 185 Jahren das Ideal, dass materielles und immaterielles Kulturerbe zu schützende, zu erhaltende und zu erklärende Grundlagen kultureller Identität und Verständigung sind. Erhalt, Schutz und Vermittlung des Kulturerbes sind Grundlagen stabiler sozialer und ökonomischer Gemeinschaften. Die Fragen, wie die Denkmäler vor Zerstörung und Raub zu bewahren sind, bewegen nicht nur eine kleine Wissenschaftsdisziplin, sondern uns alle.

Weitere Infos zur Veranstaltungsreihe des Deutschen Archäologischen Instituts gibt es hier.
 

Quelle:
Nicole Kehrer
Pressestelle
Deutsches Archäologisches Institut

 

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