Archive für den Monat: Oktober, 2017

Restauratoren der TH Köln untersuchen gemeinsam mit Naturwissenschaftlern der Technischen Universität Berlin und Archäologen der Humboldt-Universität zu Berlin antike Wandmalereien in der jordanischen Felsenstadt Petra – Hauptstadt des untergegangenen Reiches der Nabatäer und heutiges UNESCO-Weltkulturerbe.

Touristen aus aller Welt werden von den in die Felswände geschlagenen, rund 2300 Jahre alten Tempeln und Palästen mit ihren detailreichen, farbenfrohen und teilweise vergoldeten Wandmalereien angezogen. Da diese von Wind, Regen, starken Temperaturschwankungen und hoher Luftfeuchtigkeit bedroht sind, sollen jetzt Konservierungskonzepte entwickelt und erprobt werden. „Die Nabatäer haben kaum Schrifterzeugnisse hinterlassen. Darum sind ihre Wandmalereien von ungemeiner historischer Bedeutung zum Verständnis dieser Kultur. Nur wenige ihrer Malereien sind bislang erfasst und konserviert worden. In vielen Fällen leistet unser Projekt daher Pionierarbeit“, erläutert Prof. Adrian Heritage vom Cologne Institute of Conservation Sciences (CICS) der TH Köln. In einem ersten Schritt lernten die Forscherinnen und Forscher die Gegebenheiten und Ansprechpartner vor Ort kennen und erfassten mögliche Konservierungsobjekte in ausgewählten Höhlen.

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Außenansicht auf Little Petra. (Copyright: Sarah Hutt/TH Köln)

Um die Verwitterungs- und Veränderungsprozesse besser zu verstehen, denen die Malereien ausgesetzt sind, hat Sarah Hutt, Diplom-Restauratorin am CICS, an drei Objekten Messgeräte installiert. Diese dokumentieren den Salzgehalt und Feuchtigkeit in der Luft. „Durch das Klimamonitoring erhalten wir Anhaltspunkte, welche Konservierungsmethoden für die verschiedenen Malereien angemessen sind“, so Hutt. Bei kommenden Reisen werden zudem mit zerstörungsfreien Methoden die Malschichten, Bindemittel, Farbpigmente sowie Maltechniken analysiert. So sammeln die Restauratorinnen und Restauratoren weitere Hinweise zur zielführenden Bearbeitung.

Die ausgewählten Restaurierungs- und Konservierungsmethoden sollen anschließend an drei Objekten beispielhaft angewendet werden. „Es gibt mehrere tausend Höhlen in Petra, viele davon unerschlossen. Daher kann unser Projekt nur ein erster Schritt sein, der von lokalen Fachkräften weitergeführt wird“, so Heritage. In enger Zusammenarbeit mit den Behörden sollen daher einheimische Restauratoren geschult werden.

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Wandmalereien im Goldschmiedetal „Wadi Syagh“. (Copyright: Sarah Hutt/TH Köln)

Das Forschungsprojekt wird über drei Jahre von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert. Neben Prof. Heritage vom CICS der TH Köln sind Prof. Dr. Birgit Kanngießer vom Institut für Optik und Atomare Physik der Technischen Universität Berlin und Professor Dr. Stephan G. Schmid vom Institut für Archäologie der Humboldt-Universität zu Berlin beteiligt. In Jordanien arbeiten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit dem Department of Antiquities of Jordan, dem Petra Archaeological Park (PAP) und der University Hashemite zusammen.

Mehr Infos zu den Konservierungskonzepten für die Wandmalereien in der Felsenstadt Petra gibt es hier.

Quelle:

Petra Schmidt-Bentum
Referat für Kommunikation und Marketing, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Technische Hochschule Köln

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93 Texttafeln in assyrischer Sprache aus dem zweiten Jahrtausend v. Chr. warten auf Entzifferung.

In der Region Kurdistan im Norden des Irak haben Archäologen des Instituts für die Kulturen des Alten Orients der Universität Tübingen unter der Leitung von Professor Peter Pfälzner bei ihren Ausgrabungen in der alten Stadt Bassetki überraschende Entdeckungen gemacht: Sie stießen unter anderem auf ein Keilschriftarchiv mit 93 Tontafeln, das sie in die Zeit um 1250 v. Chr. datieren, die Periode des mittelassyrischen Reiches. Was auf den Texttafeln festgehalten ist, bleibt vorerst ein Geheimnis. Sie müssen entziffert werden, was nach Einschätzung der Forscher aufwendig und langwierig werden könnte.

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Bassetki (Irak-Kurdistan) 2017: Blick in das Keramikgefäß mit den assyrischen Keilschrifttafeln.
Foto: Peter Pfälzner, Universität Tübingen

Die bronzezeitliche Stadtanlage von Bassetki wurde erst 2013 bei Geländeforschungen im Rahmen des Tübinger Sonderforschungsbereiches „RessourcenKulturen“ (SFB 1070) entdeckt. Die Tübinger Archäologen konnten ihre Arbeiten in diesem Jahr auch im September und Oktober ungestört fortsetzen, trotz der Turbulenzen um das kurdische Unabhängigkeitsreferendum und der heftigen Reaktionen der umliegenden Regierungen. In den vergangenen Monaten legten die Forscher Siedlungsschichten aus der Frühen, Mittleren und Späten Bronzezeit sowie der nachfolgenden Assyrischen Periode frei. „Die Funde belegen, dass dieses frühe städtische Zentrum in Nordmesopotamien jahrhundertelang, von ca. 3000 bis 600 v. Chr., nahezu ununterbrochen besiedelt war. Dies weist auf eine herausgehobene Bedeutung Bassetkis an wichtigen alten Handelsrouten hin“, sagt Peter Pfälzner.

Schicht aus der Zeit des wenig erforschten Mittani-Reiches

Erstmals kam an diesem Ort nun auch eine Schicht aus der Zeit des noch wenig erforschten Mittani-Reichs (ca. 1550 – 1300 v. Chr.) zu Tage. Zwei in dieser Schicht gefundene mittanische Keilschrifttafeln berichten von intensiven Handelsaktivitäten der Bewohner der Stadt um die Mitte des zweiten Jahrtausends v. Chr., die wohl durch ihre Lage an den Handelswegen von Mesopotamien nach Anatolien und Syrien florierte.

In der darauffolgenden Periode des mittelassyrischen Reiches erlebte die Stadt eine neue Blüte. Die Forscher aus Tübingen, die in Kooperation mit Dr. Hasan Qasim von der Antikendirektion der Region Dohuk arbeiten, entdeckten ein Keilschriftarchiv mit 93 Tontafeln aus dieser Zeit, das um 1250 v. Chr. zu datieren ist. Alleine 60 dieser beschriebenen Tontafeln waren in einem Keramikgefäß nie-dergelegt, welches wohl zur Archivierung der Texte diente. Das Gefäß fanden die Ausgräber in einem zerstörten Raum eines mittelassyrischen Gebäudes; dort war es zusammen mit zwei weiteren Gefäßen mit einem dicken Lehmmantel umhüllt worden. „Das Gefäß wurde möglicherweise auf diese Weise versteckt, unmittelbar nachdem das umgebende Gebäude zerstört worden war. Vielleicht sollten die enthaltenen Informationen geschützt und für die Nachwelt aufbewahrt werden“, erläutert Peter Pfälzner. Es ist allerdings noch nicht klar, ob es sich um wirtschaftliche Aufzeichnungen, juristische oder religiöse handelte. „Ein kleines Fragment einer Tontafel hat unsere Philologin Dr. Betina Faist bereits entziffert. Dort wird ein Tempel der Göttin Gula erwähnt, sodass möglicherweise ein religiöser Kontext in Betracht zu ziehen ist“, sagt der Wissenschaftler.

Die Entzifferung: Eine große Herausforderung

Vor Ort haben die Wissenschaftler die Tontafeln mit modernen computergestützten Fotografie-Methoden aufgenommen, aus denen Texturbilder mit veränderbarer Lichtquelle entstehen. Die aufwendige Arbeit des Lesens und Übersetzens der 93 Keilschrifttafeln in assyrischer Sprache beginnt allerdings erst jetzt in Deutschland, nach Rückkehr des Teams aus dem Irak. Da viele der Tontafeln ungebrannt und stark abgerieben sind, stellt die Entzifferung eine große Herausforderung dar und wird lange Zeit in Anspruch nehmen. Peter Pfälzner hofft, dass sich aus den Texten zahlreiche neue Kenntnisse über die Geschichte, Gesellschaft und Kultur dieser bisher kaum erforschten Region Nordmesopotamiens im zweiten Jahrtausend v. Chr. ablesen lassen werden.

Mehr Infos zu der Entdeckung der Keilschriften gib es hier.

Quelle:
Dr. Karl Guido Rijkhoek
Hochschulkommunikation
Eberhard Karls Universität Tübingen

In diesen Tagen startet ein von der Europäischen Union (EU) im Rahmen des Erasmus+ Programms mit rund 370.000 Euro gefördertes Kooperationsprojekt in der Archäologie.

Unter der Leitung des Instituts für Klassische Altertumskunde an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) bringen die Universitäten in Kiel, Aarhus, Bergen, Paris, Birmingham und die Offene Universität der Niederlande gemeinsam die strategische Partnerschaft “Ancient Cities. Creating a Digital Learning Environment on Cultural Heritage“ (deutsch: „Städte des Altertums – Schaffung einer digitalen Lernumgebung zum kulturelle Erbe“) auf den Weg. Ziel des europaweiten Kooperationsprojekts ist es, am Beispiel der antiken Stadt kulturelles Erbe digital zu erschließen. Während der dreijährigen Laufzeit soll in dem internationalen Lehrprojekt ein innovatives, paneuropäisches digitales Lernmodul entwickelt werden: Zusammen mit Studierenden der Archäologie erstellen Forscherinnen und Forscher an den verschiedenen Hochschulstandorten einen sogenannten Massive Open Online Course (MOOC), also ein filmbasiertes und interaktives Lernformat, an dem Interessierte standortunabhängig über das Internet teilnehmen können. So wollen die Projektteilnehmenden anhand der Forschung zu verschiedenen antiken Stätten zentrale Inhalte der Klassischen Archäologie in einem zeitgemäßen Lehrformat aufbereiten. Vergangene Woche kamen die Projektverantwortlichen zu einem dreitägigen Auftakttreffen des europäischen Kooperationsprojekts an der Universität Kiel zusammen.

„Wir freuen uns, mit dieser strategischen Partnerschaft ein zukunftsweisendes und in der Archäologie einzigartiges Projekt gemeinsam mit unseren Partnerinnen und Partnern in Angriff nehmen zu können. Wir hoffen, damit die Didaktik der Altertumskunde ins 21. Jahrhundert zu überführen und die junge Generation für die Faszination der Antike zu gewinnen“, betont Stefan Feuser, Projektkoordinator und Professor auf Zeit für Klassische Archäologie an der CAU. Bereits im Laufe des kommenden Jahres werden erste digitale Lerninhalte entstehen, die die beteiligten Institutionen in das Curriculum ihrer jeweiligen Archäologie- und Altertumskunde-Studiengänge integrieren wollen. Neben dem sogenannten MOOC ist ein gemeinsamer projektbegleitender Internetauftritt geplant. Die sukzessiv entstehenden Lernmedien stehen zunächst den Studierenden der kooperierenden Universitäten zur Verfügung und werden in einem nächsten Schritt auch der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Damit erfüllen die Projektverantwortlichen unter dem Schlagwort „Open Science“ die Anforderungen an allgemein zugängliche und transparente Wissenschaft.

Mit diesem europaweit einzigartigen Projekt wollen die Partnerinstitutionen nicht nur ihr Fach in zeitgemäßer Form präsentieren, sondern vor allem ihre künftigen Absolventinnen und Absolventen in besonderer Weise für die moderne Arbeitswelt in Wissenschaft und Praxis qualifizieren. „Unsere Studierenden können in vielfältiger Weise vom Ancient-Cities-Projekt profitieren – sie erwerben neben dem archäologischen Fachwissen Qualifikationen in der Medienproduktion, verbessern ihre Sprachkenntnisse und lernen die internationale akademische Zusammenarbeit kennen. Wir hoffen, so den Grundstein für anschließende europaweite Forschungskooperationen in der klassischen Archäologie zu legen“, gibt sich Dr. Michael Blömer, Assistenzprofessor an der Universität Aarhus, optimistisch.

Über das EU-Förderprogramm:
Erasmus+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union. In ihm werden die bisherigen EU-Programme für lebenslanges Lernen, Jugend und Sport sowie die europäischen Kooperationsprogramme im Hochschulbereich zusammengefasst. Erasmus+ ist mit einem Budget in Höhe von rund 14,8 Mrd. Euro ausgestattet. Mehr als vier Millionen Menschen werden bis 2020 von den EU-Mitteln profitieren. Das auf sieben Jahre ausgelegte Programm soll Kompetenzen und Beschäftigungsfähigkeit verbessern und die Modernisierung der Systeme der allgemeinen und beruflichen Bildung und der Kinder- und Jugendhilfe voranbringen.

Weitere Infos zu dem Kooperationsprojekt gibt es hier.

Quelle:
Dr. Boris Pawlowski
Presse, Kommunikation und Marketing
Christian-Albrechts-Universität zu Kiel

Nach dem Sensationsfund von Teilen der Kolossalstatue des berühmten Pharaos Psammetich I. (664 v. Chr. bis 610 v. Chr.) im März dieses Jahres in Kairo sind jetzt bei neuen Grabungen weitere archäologische bedeutende Funde freigelegt worden.

Ein ägyptisches-deutsches Team unter der Leitung von Dr. Dietrich Raue, Kustos des Ägyptischen Museums – Georg Steindorff – der Universität Leipzig und Dr. Aiman Ashmawy vom Ägyptisches Antikenministerium und in Zusammenarbeit mit Prof. Kai-Christian Bruhn von der Hochschule Mainz stieß in der letzten Phase seiner Grabungen Ende September auf dem Gelände des Tempels von Heliopolis auf weitere Fragmente der Psammetich-Statue. Entdeckt wurden unter anderem drei riesige, etwa zehn Zentimeter breite Zehen des Pharaos sowie ein wichtiger Teil des Rückenpfeilers mit dem Namen Psammetichs I. Für eine große Überraschung sorgte allerdings der Fund von Fragmenten einer Kolossalstatue von Ramses II. (1250 v. Chr.).

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Teil der Heilerstatue aus dem 4.Jh.v. Chr. 
Foto: Dr. Dietrich Raue/Universität Leipzig

Im März dieses Jahres war zunächst vermutet worden, dass es sich bei der tonnenschweren Statue um Ramses II. handelt, da diese auf dem Areal des früheren Tempels von Ramses II. entdeckt wurde. Schnell stellten die Experten damals jedoch klar, dass in einer Schlammgrube in zwei Metern Tiefe der Kopf mit Krone und der Torso von Psammetich I. gefunden wurden. „Die neuen Teile der Statue von Ramses II. sind aus Rosengranit und stammen aus der Zeit um 1250 vor Christus, sind also rund 600 Jahre älter als die Psammetich-Statue“, erklärt Raue, der von Ende August bis Anfang Oktober in Kairo war. Die jetzt neu entdeckten Teile befinden sich bereits nahe der Pyramiden von Gizeh, wo sie ab kommendem Jahr im Grand Egyptian Museum zu sehen sein werden.

Insgesamt stellte das Grabungsteam 1.920 Quarzit-Fragmente des Unterteils der Psammetich-Statue sicher, die zwischen 10 und 150 Zentimeter groß sind und nun zusammengesetzt werden müssen. Dazwischen fanden sie Teile der Ramses-Figur, unter anderem eine Basis, einen Unterschenkel und einen Oberarm des Pharaos. „Die Statue war ersten Schätzungen zufolge etwa sechs Meter hoch und wahrscheinlich sitzend“, sagt Raue. Mit Sicherheit könne er nun auch sagen, dass die riesige Quarzit-Figur Psammetichs gestanden habe und ohne Basis etwa neun Meter hoch war.

Zuvor hatten die Experten außerdem Reste eines riesigen Sphinx gefunden, unter anderem eine 32 Zentimeter breite Kralle. Ebenso wurden Reste eines etwa fünf bis sechs Meter hohen Falken entdeckt. Allein sein Auge ist 30 Zentimeter breit. Als „zusätzliche Überraschung“ bezeichnete Raue die Basalt-Fragmente einer sogenannten Heiler-Statue – eines Priesters aus dem 4. Jahrhundert vor Christus. Dies sei der jüngste Fund gewesen. „Das meiste haben wir bei unserem letzten Grabungsversuch am 28. September auf einem Areal von vier mal drei Metern gefunden“, berichtet der Ägyptologe. Der Mix aus verschiedenen Zeitaltern und Materialien auf kleinstem Raum sei entstanden, weil in der Vergangenheit immer wieder Steinräuber am Werk waren, die härtere Gesteinsteile der Statuen nicht für ihre Bauvorhaben verwenden konnten und daher auf dem Areal von Heliopolis zurückließen.

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Teile der gefundenen Zehen von Psammetich I.
Foto: Dr. Dietrich Raue/Universität Leipzig

Raue, der gemeinsam mit zwei Ägyptologie-Studenten der Universität Leipzig nach Kairo gereist war und vor Ort mit dem Ägyptologen Ashmawy eng zusammenarbeitete, wird die Grabungen im Februar 2018 fortsetzen und erwartet weitere interessante Funde. „Jetzt ist es eine Frage der Zeit. Wir müssen puzzeln“, sagt er. Die Vielfalt und die Ausmaße der ausgegrabenen Fragmente geben neue Möglichkeiten, die ursprüngliche Gestalt des Tempels zu rekonstruieren. Zugleich gab die Untersuchung der Statuenbasen vollkommen neue Einblicke zum Fortschritt der verwendeten Werkzeuge und Techniken.

Weitere Infos zu den Funden in Kairo gibt es hier.

Quelle:

Susann Huster
Stabsstelle Universitätskommunikation/Medienredaktion
Universität Leipzig